Stand: 03. Februar 2012
Am 26. Oktober 1977 um Punkt 16:04 Uhr, also genau vor 30 Jahren, hat sich die Bundesbahn – wie es in einem Slogan damals hieß – das Rauchen abgewöhnt. Für das gesamte DB-Netz wurde ein generelles Dampflokverbot ausgesprochen, das erst fünf Jahre später unter restriktiven Auflagen gelockert wurde. Mit dem 150-jährigen Jubiläum der Bahn fanden dann wieder unter der Regie des Verkehrsmuseums Nürnberg flächendeckend Dampfzugsonderfahrten statt. Einer der Ausgangspunkte war das Rhein-Main-Gebiet, und der unangefochtene Star der Fahrten war die 01 118 des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt. In der DDR waren bis zur Wiedervereinigung noch einige Dampfloks, wenn auch nicht mehr permanent im Plandienst, im Einsatz.
Aus betriebswirtschaftlichen Gründen hat sich die DBAG mit Stichtag 1. Januar 2006 nun zum zweiten Mal und wohl endgültig von der Dampfzugnostalgie verabschiedet. Die Bahn unterstützt jedoch in bescheidenem Rahmen förderungswürdige Vereine, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Kulturgut Dampflokomotive, das mehrere Epochen lang die Mobilität der Bevölkerung geprägt hat und maßgeblich zur Wirtschaftskraft Deutschlands beigetragen hat, der Nachwelt erhalten zu wollen. Zu dieser auserlesenen Gruppe zählt auch die Historische Eisenbahn Frankfurt e.V.
Eine im Schuppen abgestellte Maschine ist für die heutige Generation jedoch nicht mehr als nur ein schwarzes Ungetüm. Eine Dampflok entwickelt nur dann ihre einzigartige Faszination, wenn sie unter Dampf steht, unverfälscht mit Kohle befeuert wird und sich die Kolben, das Treibgestänge und die Treibräder langsam unter Fauchen und Zischen in Bewegung setzen.
Lassen Sie die Lok 01 118 durch Mausklick aus dem Hauptbahnhof Frankfurt ausfahren. (ab Flashplayer 5)
Die Historische Eisenbahn Frankfurt bietet als Kompensation für das entstandene Vakuum in enger Kooperation mit dem DER (bitte geänderte Kontaktdaten beachten!) bereits im fünften Jahr zahlreiche eigenwirtschaftlich organisierte Nostalgiefahrten an, die im nachstehenden Terminkalender aufgelistet sind. Bitte machen Sie von dem Angebot regen Gebrauch und informieren Sie auch ihre eisenbahnbegeisterten Freunde und Bekannte. Nur wenn die erforderliche Mindestteilnehmerzahl erreicht wird, können die Fahrten auch tatsächlich durchgeführt werden. Dafür bitten wir um Verständnis. Das Kontingent an Plätzen in der 1. Klasse ist begrenzt. Hier empfiehlt sich in besonderem Maße eine Frühbuchung.
Ab 1. Dezember 2009:
Neue Anschrift unseres Vertragspartners
DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co OHG
Rossmarkt 12, 60311 Frankfurt am Main
Telefon 069 23 27 05
Telefax 069 92 88 68 927
e-Mail Frankfurt-Rossmarkt@DER.de
Internet www.DER.de/RSB/Frankfurt1
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Eisenbahnnostalgiefans dürfte besonders freuen, dass der Salonwagen der HE wieder und auf Dauer als Heimatbahnhof Frankfurt am Main Ost haben und in den Sonderzüge ab Frankfurt eingestellt werden. Als Wagen der 2. Klasse kommen ab Mitte 2007 die beliebten vereinseigenen Abteilwagem Bm 234 zum Einsatz.
Tipp: Eine Fahrt mit einem unserer Nostalgiezüge ist vielleicht das passende Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenk für Ihre Eltern, Großeltern oder gar für sich selbst! Erleben Sie einen Tag lang Bahnnostalgie pur in einem der zwei Fenster großen Luxusabteile in dem 1937 in Dienst gestellten „Salonwagen Presse 4ü“, mit dem auch schon Queen Elisabeth II., der Papst, Bundeskanzler Konrad Adenauer, die Generäle Dwight D. Eisenhauer und McCloy in Deutschland auf Schienen unterwegs waren. Davor diente der Wagen dem Reichspropagandaministerium als sogenanntes Rollendes Pressezentrum.
Noch keine Idee für Ihren nächsten Betriebsausflug? Lassen Sie sich für Gruppen zwischen 25 und 200 Personen ein Angebot für eine Fahrt in einem der gelisteten Sonderzüge unterbreiten. Für Gruppen ab 200 bis 500 Personen organisieren wir für Sie auch Sonderzüge zu jedem Zielbahnhof Ihrer Wahl (Vorlaufzeit: mindestens zwei Monate).
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